Die Vorschule

Es mag Personen geben, die generell gegen Vorschulunterricht, vor allem aber gegen den dort vielfach verwendeten Funktionsansatz, im Kindergartenalter sind. Grundsätzlich schließen wir uns dieser Meinung an. Jedoch beziehen wir uns dabei auf Kinder, die stattdessen Förderung in einer Kita oder eine angemessene Förderung in der Familie erhalten.


Für ugandische Kinder ist der Besuch einer Vorschule sehr wichtig. In Uganda gibt es Grundschulen die Kinder ohne diese Vorbildung nicht aufnehmen. Der Großteil der Kinder geht in eine Vorschule. Anders als in Deutschland, wird dort auf einfachem Niveau unterrichtet.

Zur Zielgruppe des Kinderzentrums in Ntara gehören Kinder, die weder einen Kindergarten besuchen, noch Buntstifte und Malpapier besitzen. In diesem Fall kann ein schrittweiser und kinderfreundlicher Unterrichtseinstieg von Vorteil sein.


In vielen Schulen Ugandas sitzen mindestens vierzig, häufig sogar mehr, Kinder in einer Vorschulklasse. Wir möchten maximal die Hälfte dieser Schülerzahl, aber das Doppelte an individueller Förderung ermöglichen. Ebenso verringern wir die übliche Unterrichtszeit von 90 Minuten auf 30 bis maximal 45 Minuten.


Die in Uganda – auch in dessen Vorschulen, häufig angewandte Lehrmethode „frontal und stark autoritär“, lässt eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung kaum zu. Unser Ansatz strebt nach einem Kompromiss. Daher erleben die Kinder bei uns ein Gleichgewicht zwischen gemeinsamen Lernzeiten und freiem Spiel sowie eine Balance zwischen kind- und lehrerzentrierten Lernmethoden. Das „Ntara Childrens Center“ trägt gerne einen kleinen Teil in der Entwicklung des ugandischen Vorschulsystems bei. Jedoch ist es nicht unsere Absicht, dieses zu bewerten. Wir möchten ausschließlich zum Umdenken anregen und einen möglichen Wandel mit praktischem Beispiel unterstützen.

 

Hier finden Sie uns

10117 Berlin, Stadtmitte

Kontakt

Sie erreichen uns unter

+49 162 4582486

+256 772 052475

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.


Anrufen

E-Mail